LEO HÖRT RAUSCHEN.

LEO HÖRT RAUSCHEN.

Was ist modern? Was postmodern? Nicht nur die Gelehrten streiten darüber. Wichtig ist doch vor allem, dass es unverwechselbar ist, dass Kunst die Handschrift einer – oder vieler – Persönlichkeiten trägt. Finden auch Leo Hört Rauschen: „Letztlich hat natürlich jeder seine Inspirationsquellen, aber wir bemühen uns dennoch darum – wie wohl die meisten Künstler – etwas möglichst Eigenständiges zu erzeugen. Vor allem war es uns wichtig, mal wieder einen Kontrapunkt zu setzen.“ Wie sehr das gelingt, hört man ihrem Debütalbum „Modern Modern“ bereits nach wenigen Takten an. Die Schönheit der Kühle findet hier eine Form des Ausdrucks. Die Ver- und Zerstörungen der modernen Welt erhalten eine Stimme. Die Hässlichkeit vermählt sich mit der Sexyness, die Kantigkeit mit Melodie, die Realität mit der erschütternden Wahrheit über die Welt, in der wir heute leben müssen – kurz: der Inhalt befeuert eine klare Aussage: Es gibt auch heute noch die Möglichkeit, mutvoll anders und eigen zu sein. Ein klares Ziel dieses Dresdener Quartetts, bestehend aus Maik Wieden (Gesang, Gitarre, Texte), Uwe Hauptvogel (Gitarre), Benjamin Rottluff (Bass) und Marius Jurtz (Drums).Vier Männer in engen Hosen aus Dresden spielen mit verbalen Kopfnüssen und Streicheleinheiten, von Wave-Anleihen getragenen Indie-Rock mit einer Prise Punk. Reduzierte Gitarren, Beats auf den Punkt, deutscher Text aus Poesie und Propaganda fügt sich ohne großes Brimborium zusammen zu einer erfreulichen Monotonie a la „Deutsch Amerikanische Freundschaft“, „Joy Divison“ und „Tocotronic“. Ein oszillierendes Erweckungserlebnis irgendwo zwischen Aufbauen und Abreißen. Eine stimmige Symbiose aus Wort und Ton, welche reichlich Stoff zum Nachdenken bereit hält.

Booking-Agent: Torsten Guthke
Web: www.leohoertrauschen.de

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Tourdaten:

23.03.17 Hamburg – Astra Stube   (Support: Aufbau West)
24.03.17 Berlin – Badehaus   (Support: Aufbau West)

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